Verlagshaus Fachzeitungen Teegen GmbH
Die Medien für Gastronomen und Hoteliers
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Ladeinfrastruktur

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellt bis Ende 2025 insgesamt 500 Millionen Euro für den weiteren Aufbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Deutschland zur Verfügung. Ziel ist es, insgesamt mindestens 50.000 Ladepunkte (davon mindestens 20.000 Schnellladepunkte) zu errichten. Kürzlich wurde der erste Förderaufruf der neu aufgelegten Förderrichtlinie „Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ veröffentlicht: Ab 31.08.2021 können Unternehmen, Städte und Gemeinden, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen Förderanträge stellen.

Der Förderaufruf zum Bundesprogramm öffentliche Ladeinfrastruktur ist nunmehr auch online auf den Seiten der Nationalen Leitstelle über den folgenden Link zu finden (https://nationale-leitstelle.de/foerdern/). 

·    Antragsfrist: 31.08.2021 bis 18.01.2022

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INTERNORGA


Nächste Messen

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Gastro Rostock
ist abgesagt

Nordgastro Husum
Februar 2022

Sylt Gastro Messe
Februar 2022

INTERNORGA
18.-22. März 2022
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„Next Chef Award 2022“

Internorga und Johann Lafer suchen die besten Nachwuchs-Kochtalente 

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Was wäre die Gastronomie ohne engagierte und talentierte Köchinnen und Köche, die ihren Beruf mit Leidenschaft ausüben? Starkoch Johann Lafer und die Hamburg Messe suchen zum nunmehr fünften Mal das beste und kreativste Nachwuchskochtalent aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für den „Next Chef Award 2022“ auf der Internorga. 


Für den anspruchsvollen Kochwettbewerb können sich Köchinnen und Köche mit abgeschlossener Ausbildung im Alter bis zu 26 Jahren aus allen gastronomischen Bereichen bewerben. Auf der Messe, die vom 18. bis 22. März 2022 auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress GmbH stattfindet, beweisen sie dann ihr Handwerk als echte Profis vor einem Live-Publikum. Neben dem begehrten Titel „Next Chef“ wartet ein einmaliger Preis auf die Gewinnerin oder den Gewinner: ein eigenes Kochbuch im Gräfe und Unzer Verlag. 


Eine mit Star- und Sterneköchen besetzte Jury wählt unter allen eingesendeten Bewerbungen 18 Teilnehmer/innen aus. Von Samstag, 19., bis Montag, 21. März 2022 finden drei Live-Challenges auf der Internorga statt, wobei jeweils sechs Bewerber/innen an drei Messetagen gegeneinander antreten. Die Kandidatinnen und Kandidaten erhalten vier identische Zutaten, aus denen sie innerhalb von 60 Minuten ein Hauptgericht zubereiten müssen. Aus jeder Live-Challenge gehen zwei Tagessieger/innen hervor, die sich damit für die Endausscheidung qualifizieren. 

Im großen Finale des Next Chef Award am Montag, 21. März 2022, stellen sich die sechs Finalistinnen und Finalisten einer besonderen Herausforderung: Johann Lafer kreiert im Vorwege ein anspruchsvolles Hauptgericht, das den Kandidatinnen und Kandidaten serviert wird - ohne Angabe von Rezept, Produkten oder Zutaten. Allein durch Sehen, Riechen und Schmecken müssen die Teilnehmer/innen das Gericht bestmöglich nachkochen. 

„Wir suchen junge Menschen, die für ihren Job brennen“, sagt TV-Koch Johann Lafer und fährt fort: „Noch nie hatte der Köchenachwuchs eine so hohe Bedeutung, und deshalb ist es wichtig, gerade jetzt jungen Talenten eine Plattform zu bieten, um zu zeigen, wie zukunftssicher und vielseitig dieser Beruf für das Fortbestehen der Gastronomie ist.“ Bewerbungen sind möglich bis 31.12.2021 online unter www.internorga.com/proqramm-aussteller/wettbewerbe/next-chef-award (AF)


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GastRo in Rostock

Erneute Absage der Gastronomiefachausstellung

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Die GastRo ist seit über 30 Jahren der Branchentreff für Gastronomie, Hotellerie, Bäcker, Fleischer und Gemeinschaftsverpfleger im Nordosten Deutschlands. Sie findet jährlich in der HanseMesse Rostock, dem Landesmessezentrum Mecklenburg-Vorpommerns, statt.

Bereits im vergangenen Jahr musste die Messe aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Folgen abgesagt werden. Zum Zeitpunkt des geplanten Branchentreffs, im November

2020, herrschte ein bundesweiter Lockdown. Das neue Konzept der Messe, das seit 2019 entwickelt wurde, sollte zu diesem Zeitpunkt bereits Anwendung finden und für das Jahr 2021 weiter ausgebaut werden. Die Verkürzung der GastRo auf drei Tage, ein neues Hallenkonzept mit Themenbereichen sowie der neue Kongressbereich in der Messehalle sind nur drei Beispiele der vielen Neuerungen.

„Für die GastRo 2021 sind wir trotz anhaltender Pandemie im Januar voller Enthusiasmus und Euphorie in die Planung gegangen, um Fachbesuchern und Ausstellern für die Zeit nach dem Lockdown ein Event zu schaffen, bei dem man sich wieder begegnet, zusammen erleben oder sich einfach einmal wieder mit den Kollegen und Experten austauschen kann.“, so Petra Burmeister, Geschäftsführerin der veranstaltenden inRostock GmbH.

Der Wunsch, dieses gemeinsame Erlebnis zu schaffen, wird in diesem Jahr leider erneut nicht in Erfüllung gehen können. Auch wenn Messen grundsätzlich wieder möglich sind, benötigen gerade Fachmessen eine sehr lange Vorbereitungszeit, die nun trotz der Lockerungen nicht ausreicht. Die noch immer nicht überstandene Pandemie hat zudem unterschiedlichste Auswirkungen - von Firmenentscheidungen, die in 2021 weiterhin Messeteilnahmen ausschließen bis hin zu personellen und logistischen Herausforderungen der Teilnehmer, die eine Umsetzung des Konzeptes leider nicht in gewünschter Qualität ermöglichen.

„Auch die Nachfrage in den Hotel- und Gastronomiebetrieben des Landes bleibt auf hohem Niveau. Die Abwanderung von Mitarbeitern aus der Branche durch die Pandemie hat dazu geführt, dass verbliebenes Personal punktuell noch stärker gefordert wird. Da stehen der Abbau von Überstunden und Erholungsphasen stärker im Fokus und weniger der Besuch einer Messe“, so Matthias Dettmann, Geschäftsführer vom DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern e.V. und Partner der GastRo.

Die Planungen für die GastRo vom 13. bis 15. November 2022 beginnen umgehend, um nach drei

Jahren den wichtigsten Branchentreff im Rahmen der Fachmesse wieder garantieren zu können.

www.gastro-rostock.de


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25 Jahre Deutsche Hotelklassifizierung

Herzlichen Glückwunsch

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Vor 25 Jahren, am 01. August 1996, startete die Deutsche Hotelklassifizierung. Fast alle Länder in Europa kannten damals – in der Regel bereits seit Jahrzehnten – eine offizielle Einstufung ihrer Hotels in die weltweit übliche Skala von 1 bis 5 Sternen. Doch ausgerechnet der Normungs- und Reiseweltmeister Deutschland nicht. Jedes Hotel konnte sich selbst so viele Sterne wie gewünscht vergeben und damit werben. Das verursachte Intransparenz und erhebliche Verunsicherung beim Verbraucher. Insbesondere Non-branded Hotels erlitten einen erheblichen Wettbewerbsnachteil, allemal im aufkommenden digitalen Vertrieb.


Und dennoch war die Einführung einer verbandsseitigen Sternevergabe höchst umstritten. Niedersachsen und Bayern machten 1992 den Anfang, Rheinland-Pfalz folgte 1993. Mit einer denkbar knappen Mehrheit entschieden sich die Gremien des DEHOGA Bundesverbandes dann 1994 dafür, die Kriterien zu vereinheitlichen und gemeinsam die Deutsche Hotelklassifizierung an den Start zu bringen. Am 1. August 1996 war es dann so weit.


Anfängliche Kinderkrankheiten konnten einer Heilung zugeführt werden. Waren zunächst noch immer die Kriterien am besten bewertet, die dem Hotelier am teuersten waren (bspw. das Vorhanden-sein eines Golfplatzes), rückten stattdessen in einem fortdauernden Reformprozess nach und nach der Schlafkomfort, die Sanitärausstattung oder das Frühstück in den Mittelpunkt. Schon 1999 trat der kernsanierte neue Kriterienkatalog in Kraft und die Deutsche Hotelklassifizierung konnte so richtig durchstarten.


An diesem permanenten Reformdruck hält die Klassifizierung bis zum heutigen Tag fest, um angesichts immer dynamischerer, investitionsintensiverer und sich ausdifferenzierender Märkte nicht Gefahr zu laufen, mit veralteten Kriterien sowohl die Erwartungen der Gäste als auch der Hoteliers zu verfehlen. Etwa alle fünf Jahre wurden seitdem Relaunchs durchgeführt, zuletzt im Jahr 2020. Flankiert werden diese Relaunchs immer durch Gästebefragungen und zudem wissenschaftliche begleitet (Universität St. Gallen/EHL Lausanne) und zusätzlich durch Auswertungen von Gästebewertungen (TrustYou) abgesichert.


Die aktuellen Kriterien wurden noch vor Ausbruch der Corona-Pandemie festgelegt – und sie haben auch diese besondere Bewährungsprobe bestanden. So stellte die Klassifizierung bereits auch ohne Pandemie aufgrund der Markttrends auf einen digitalen Check-in/Check-out, eine flexible Zimmerreinigung on demand und eine Reihe von Alternativen zur Minibar auf dem Zimmer ab. 


Eins hat sich im Zuge der Entwicklung herausgestellt: Die Deutsche Hotelklassifizierung im Verbund der europäischen Hotelstars Union stellt eine der modernsten, flexibelsten und aussagekräftigsten Hotelklassifizierungen weltweit dar. Diesem Verbund gehören innerhalb Europas mittlerweile 17 Nationen an. Transparenz und Sicherheit bleiben auch zukünftig die Leitlinien der Entwicklung. (Blogpost von Markus Luthe zur Deutschen Hotelklassifizierung)

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Branche braucht Planungssicherheit

DEHOGA mahnt

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Nach über 10 Monaten Lockdown erholt sich das Gastgewerbe nur langsam von den verheerenden Folgen der Pandemie. Die Lage bleibt diffizil. Beherbergungsbetriebe und Restaurants in den deutschen Ferienregionen erfreuten sich zwar einer guten Nachfrage, doch Stadt- und Tagungshotels, Eventcaterer, Clubs und Diskotheken beklagen weiterhin erhebliche Umsatzausfälle: Allein für Juli 2021 mussten im Vergleich zum Vorjahr elf Prozent Umsatzrückgang registriert werden. Die geschäftliche Situation gibt zu denken. Laut aktueller Umfrage des DEHOGA Bundesverbands in über 5.500 Unternehmen bangen 32,2 Prozent um ihre Existenz. 23,6 Prozent sehen sich sogar konkret vor einer Betriebsaufgabe. „Einen Lockdown darf es nicht mehr geben“, forderte der im Sommer wiedergewählte Präsident des DEHOGA-Bundesverbands, Guido Zöllick, und bekräftigte die Branchenforderung, die Bewertungsparameter für die Infektionslage endlich anzupassen. „Bei der Beurteilung müssen neben Inzidenzwert insbesondere die Impfquote und die Hospitalisierungsrate berücksichtigt werden“, sagte er. Seit Ende August hat die Politik, nicht zuletzt wegen der emotionalen Diskussion in der Gesellschaft, trotz rechtlicher Bedenken Restaurant- und Hotelbetreiber verpflichtet, in ihren Betrieben den Zutritt von Geimpften, Getesteten und Genesenden gemäß der 3-G-Regel selbst zu kontrollieren. Auch wenn 64 Prozent der befragten Unternehmen es „gut“ finden, dass es für diesen Personenkreis grundsätzlich mehr Freiheiten geben sollte und 72,3 Prozent deshalb ihren Betrieb öffnen, dürfte das Gastgewerbe noch lange mit den Krisenfolgen ringen. Guido Zöllick mahnte deshalb eine Verlängerung der Überbrückungshilfe wie auch der des Kurzarbeitergeldes bis mindestens Jahresende an. Segmente wie Stadt- und Tagungshotellerie, Caterer, Clubs und Diskotheken befürchten, im bevorstehenden Herbst und Winter weiter-hin hohe Umsatzverluste von 30 Prozent zu verzeichnen. 

Nach gut drei Sommermonaten trübt die Aussicht auf die vierte Corona-Welle auch die Stimmung der brandenburgischen Unternehmen. Während Touristiker, Händler, Gastronomen und andere Dienstleister das sowieso schon kräftezehrende Saisongeschäft unter Einhaltung diverser Auflagen zum Schutz ihrer Gäste und Kunden bewältigen, lassen Perspektiven wie Planungssicherheit für die märkische Wirtschaft auf sich warten. In einem gemeinsamen Brief an den brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke drängte der DEHOGA Brandenburg zusammen mit den Industrie- und Handwerkskammern und dem Handelsverband auf eine transparente und bundesunabhängige Corona-Politik. „Die unbesetzten Plätze und unbelegten Betten der ersten Monate lassen sich auch durch eine große Nachfrage in den Sommermonaten nicht mehr aufholen. Deshalb ist eine nochmalige Schließung für die Branche keine Option. Die 3-G-Regel, einschließlich Selbsttests, hat funktioniert und ist auch ungeachtet aller Diskussionen eine funktionierende Praxis für die kühlere Jahreszeit! Nichtsdestotrotz muss sich die Politik über weitere Hilfen Gedanken machen, sonst wird der Winter für manche sehr lang“, gab Olaf Schöpe, Präsident DEHOGA Brandenburg, zu bedenken. Zu den geforderten sechs Maßnahmen zählen die ebenso sorgfältige wie realistische Einschätzung der Pandemielage unter Beachtung verschiedener detaillierter Bewertungsmaßstäbe, nachvollziehbare Regelungen sowie im Falle notwendiger Einschränkungen eine längere Vorlaufzeit für Unternehmen. Die konsequente Digitalisierung in den Gesundheitsämtern und Ausbildungseinrichtungen stehen ebenfalls auf der Agenda. Einen erneuten gesamtdeutschen Lockdown lehnen die brandenburgischen Wirtschaftsverbände ab. Regionale Infektionsausbrüche müssten aus ihrer Sicht mit wirkungsvollen Gegenmaßnahmen lokal gesteuert werden.

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So wird aus jedem Hotel ein strahlendes Kunstwerk

Leuchtende Idee

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Ein Blick auf den Kalender verrät, es ist „Frühherbst“, doch Sie als Gastgeber sind immer mindestens eine Jahreszeit voraus und planen bereits die kommende Wintersaison. Anstatt im Dunkeln zu tappen, bringen Sie doch lieber die tristen Monate zum Leuchten. Lassen Sie sich in nur wenigen Schritten ein maßgeschneidertes Lichterlebnis kreieren. Vollkommen kostenfrei und vollkommen unverbindlich.

Licht spielt eine Rolle, die weit über seine Funktionalität hi-

nausgeht. Licht schafft eine unverwechselbare Atmosphäre. Licht schafft Emotionen und Licht entfacht eine magische Wirkung. Für Sie als Gastgeberinnen und Gastgeber stehen die Gastlichkeit und das Wohlfühlambiente an oberster Stelle. Doch auch der wirtschaftliche Mehrwert bleibt nicht aus. Die ökonomische Wertschöpfung auf Weihnachtsmärkten ist kein Geheimnis und steigt auch in der Gastronomie und in der Hotellerie unaufhaltsam an. Positive Eindrücke tragen zur Stimmung des Menschen bei und steigern das Verlangen des Wiederkehrens. 

Die verwendeten LEDs sind kleine Helfer mit großer Wirkung. Von eleganter Schlichtheit bis zur künstlerischen und ausgefallenen Ausführung sind keine Grenzen gesetzt. Ob eine festliche Innenbeleuchtung, eine opulente Außenbeleuchtung von Fassade, Natur oder winterlichen Skulpturen, wir möchten Ihnen jeden Wunsch erfüllen. Und das in jeder Größenordnung und für jeden Anlass.


Alles, was in Ihrer Vorstellungskraft liegt, ist möglich und erfahrungsgemäß sogar noch mehr. Lassen Sie sich auf die kreative Produktvielfalt ein und ergründen Sie neue Welten, die jedes Augenpaar zum Glänzen bringen. 


Dieser Winter wird: Vielfältig. Einmalig. Leuchtend. Magisch.

Holen Sie sich noch heute kostenlos und unverbindlich Ihren ganz individuellen Illuminationsvorschlag ein und versetzen Sie Ihre Gäste schon bald ins Staunen. Einfach in die Themenwelt unter theunissen.com/hotel/themenwelten/mk-illumination klicken, um noch mehr zu erfahren.

Theunissen begleitet Ihr Projekt mit größter Freude von der Konzeption bis hin zur Realisierung.


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Delegiertenversammlung des DEHOGA SH

Zwei in Eins - wegen Corona: Versammlung 2020 und 2021

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Am 24. August 2021 war es endlich soweit: Der DEHOGA Schleswig-Holstein konnte seine Delegiertenversammlung aus dem Jahr 2020 nachholen und die Delegiertenversammlung 2021 durchführen. Versammlungsort war das Konzert-und Ballhaus Tivoli in Heide beim Ehrenpräsidenten Peter Bartsch.

Zu Beginn der Versammlung wurde das Grußwort des Ministerpräsidenten Daniel Günther per Videoaufzeichnung eingespielt.

Nach der Feststellung der Vollzähligkeit und der Ehrung der Verstorbenen (stellvertretend wurden genannt: Werner Neubauer, Joachim Kallmorgen, Henning Frantz) berichtete der Präsident Axel Strehl über die Aktivitäten des Führungsteams des DEHOGA in Bezug auf die Corona-Pandemie. Festzustellen ist, dass ohne den Einsatz des DEHOGA die Politik weniger Zugeständnisse für die Branche gemacht hätte. Aber Axel Strehl mahnte auch, dass es weiterhin wichtige Themen wie z.B. 7% und den Mindestlohn gibt.

Der Bericht der Landesausbildungswartin fiel dieses Mal kurz aus, da fast alle Aktivitäten durch Corona abgesagt wurden. Sie bedankte sich für die Zusammenarbeit, da sie sich nicht mehr einer Wiederwahl stellte.

Matthias Drespling berichtete über die Hotellerie und die Weichen für die Zukunft sowie über das 25-jährige Jubiläum der Hotelklassifizierung.

Lutz Frank berichtete aus der Fachgruppe Gastronomie und nochmal von der Grünen Woche 2020. Das Treffen der Saalbetriebe wird fortgesetzt.

Andreas Tedsen hielt in Sachen Tourismus einen kurzen Ausblick. Auch das Thema Versicherungen und Corona griff er auf, hier wartet man auf eine Grundsatzentscheidung des BGH.

Kassenprüferin Wiebke Asmussen verlas den Kassenbericht und die Versammlung entlastete anschließend den Kassenwart und den Vorstand.

Ehrenpräsident Peter Bartsch leitete dann die Wahl des Präsidenten. Axel Strehl wurde von der Versammlung im Amt bestätigt. Lutz Frank bleibt Vorsitzender der Fachgruppe Gastronomie. Zum Vorsitzenden des Landesausschusses für Berufsbildung wurde Frank Denker gewählt. Peter Böhm bleibt stv. Vorsitzender der Fachgruppe Hotels. Stv. Vorsitzender der Fachgruppe Tourismus wurde Andreas von Oven. Als neuer Schatzmeister wurde Bernd Gadermann gewählt. Als Vorsitzender der Fachgruppe Tourismus wurde Andreas Tedsen bestätigt. Zum neuen stv. Vorsitzenden der Fachgruppe Gastronomie wurde Alexander Bast gewählt. Neuer stv. Schatzmeister wurde Christoph Dettling. Der nächste Landesverbandstag findet wie schon 2020 geplant in Hohwacht (Kreis Plön) statt. Gerd Wilkens freut sich schon auf diese Tage (Termin folgt).

Unter dem Punkt Verschiedenes wurden verschiedene Fragen aus der Versammlung von Stefan Scholtis (Hauptgeschäftsführer des DEHOGA SH) beantwortet.

Für das leibliche Wohl der Delegierten sorgte das Team des Tivoli mit einem leckeren Mittagsbuffet und mit Frühstücks- und Kaffeetisch, gesponsert von der Firma Ofengold.

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CHEFS Inspiration Messe

Die digitale Messe geht in die 3. Runde

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Foodservice-Spezialist CHEFS CULINAR öffnet vom 13. September bis zum 1. Oktober 2021 zum dritten Mal die digitalen Pforten und lädt zur CHEFS Inspiration ein. Die ersten beiden digitalen Messen im Herbst 2020 und Frühjahr 2021 waren ein großer Erfolg. „Die hohen Besucherzahlen, das positive Feedback und die Umsätze zeigen eindeutig: Unsere Messe funktioniert auch digital“, freut sich Stephan Rieger, Messe-Chef bei CHEFS CULINAR. „Mithilfe des Feedbacks zu den vergangenen Messen konnten wir unser Messe-Angebot diesmal sogar noch spannender und vielfältiger gestalten.“

Am 13. September startet die dritte CHEFS Inspiration als Herbstmesse. Gastronomen, Hoteliers, Caterer und alle anderen Besucher dürfen sich wieder auf ein umfangsreiches Messe-Sortiment mit über 4.000 Produkten und auf attraktive Sonderkonditionen freuen. Mehr als 200 Lieferanten und Hersteller präsentieren sich und ihre neuen Produkte per Video und Steckbrief. Auch aktuelle Trends der Branche werden vorgestellt – mit neuen Podcasts, Storys, Rezepten und vielem mehr. „Auch, wenn die CHEFS Inspiration eine digitale Messe ist – wir wollen eine Messe zum Anfassen und Mitmachen gestalten. Das hat die letzten beiden Male nicht nur hervorragend funktioniert, sondern ist auch richtig gut angekommen“, so Rieger. Auch für die dritte digitale Messe sind 600 der beliebten „Messe in ’ner Box“-Pakete zur Verlosung gepackt – gespickt mit spannenden, neuen Produkten für die Küche.

Nach erfolgreichem Start im Frühjahr gehen auch die Masterclasses in die nächste Runde – weiterhin kostenlos und per Livestream. „Die Masterclasses im Frühjahr haben auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht“, freut sich Rieger. „Bei der kommenden CHEFS Inspiration wird es 9 Liveshows geben – mit spannenden Vorträgen rund um den Durchblick im Verpackungsdschungel, über Vielfalt aus Fernost bis hin zu dem Besten aus der Milch. Das Beste daran: Die Masterclasses sind interaktiv. Die Zuschauer können den Experten in jeder Show per Live-Chat Fragen stellen, die in Echtzeit beantwortet werden.“

Für Kunden von CHEFS CULINAR bietet die CHEFS Inspiration ein besonderes Schmankerl an: Kunden können nicht nur attraktive Messepreise gewinnen – ein weiteres Mal werden auch kostenlose Musterbestellungen angeboten. Heißt: Bei jeder Bestellung im CHEFS CULINAR Onlineshop können Kunden Produkte hinzufügen, die exklusiv von Herstellern und Lieferanten bereitgestellt werden – zum Kennenlernen, Experimentieren und Verkosten. „Durch unsere Aktionen zum Anfassen wird die CHEFS Inspiration noch ein Stück greifbarer. Auf dem Bildschirm sind die Produkte zwar schön anzusehen – am meisten Spaß bringen sie aber direkt in der Küche unserer Kunden“, findet der Messe-Chef.

Für die kommende CHEFS Inspiration wünscht sich Rieger eine hoffnungsvolle Atmosphäre. „Die Corona-Pandemie ist zwar noch nicht zu Ende, doch mit den Öffnungen von Gastronomie und Hotellerie ist inzwischen ein Stück Normalität in unseren Alltag zurückgekehrt“, resümiert Rieger. „Nach den schwierigen letzten anderthalb Jahren ist es nun an der Zeit, gemeinsam optimistisch nach vorn zu blicken.“

Alle weiteren Informationen und Inhalte sowie die Anmeldung sind auf der Messeplattform chefsinspiration.de und auf dem dazugehörigen Instagram-Kanal chefsinspiration.official zu finden.


ÜBER CHEFS CULINAR

Mit acht Niederlassungen, rund 8000 Mitarbeitern und 25.000 Artikeln im nationalen Sortiment versorgt CHEFS CULINAR deutschlandweit Kunden aus der Gastronomie, der Hotellerie und der Gemeinschaftsverpflegung mit Food- und Non-Food-Artikeln. Das inhabergeführte Unternehmen mit Hauptsitz in Kiel bietet als Dienstleister und Berater mehr als das übliche Leistungsspektrum eines Foodservice-Unternehmens: CHEFS CULINAR beschäftigt eigene Software-Entwickler im Bereich CHEFS CULINAR Software & Consulting und verfügt über eine eigene Akademie für Profis aus Hoga und GV. Zudem plant und realisiert CHEFS CULINAR Großküchen in ganz Deutschland und verfügt über eine hauseigene Fleischerei für den Frischfleisch-Service.


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Neues aus Berlin und Brandenburg

Newsticker

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Zum Essen für einen guten Zweck lädt Berlins Zwei-Sterne-Restaurant ein. BERLIN. Das namhafte Feinschmeckerlokal veranstaltet eine Solidaritätsaktion für die Winzer an der Ahr. Inspiriert von den Bildern der Verwüstung in dieser Region will das Team helfen und kocht am 3. Oktober 2021 ein 6-Gänge-Menü im Rutz-Restaurant in der Chausseestraße. An diesem Tage arbeiten alle ohne Ausgleich, dafür mit Engagement und persönlichem Einsatz. Die kompletten Einnahmen werden gespendet. Die Plätze sind limitiert. Es gibt nur 20 Tickets, die pro Person 500 Euro kosten. Die Getränke sind im Preis inkludiert. Zudem wird eine kleine Überraschung in Aussicht gestellt. Foto: Rutz


Es darf getanzt werden!

BERLIN. Geimpfte und von einer Corona-Infektion genesene Personen dürfen wieder in Clubs und Diskotheken gehen. Das hat das Berliner Verwaltungsgericht kürzlich entschieden. Das in der Spreemetropole bisher noch geltende ausnahmslose Verbot gewerblicher Tanzveranstaltungen in geschlossenen Räumen sei im Hinblick auf diesen Personenkreis unverhältnismäßig, so das Gericht. Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller, kündigte auf einer Pressekonferenz an, dass der Senat beschlossen habe, nicht gegen das Gerichtsurteil in Berufung zu gehen. Zwecks Lockerung, aber unter Beachtung der geltenden Hygienebestimmungen, hatte die Berliner Clubkommission in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie unter Begleitung der Charité Anfang August mit 2.100 Teilnehmern das Pilotprojekt „Clubculture Reboot“ organisiert, das erfolgreich demonstrierte, dass auch bei höheren Inzidenzen sichere Veranstaltungen in Innenräumen möglich sind. 


Jubiläumsauszeichnung: Berliner Meisterköche geehrt

BERLIN. Vor 25 Jahren wurde der Wettbewerb für die kulinarische Spreemetropole ins Leben gerufen. Die Veranstaltung steht für Innovation und Tradition, Nachhaltigkeit und Zukunftstrends. Nachdem der Veranstalter, Partner für Berlin, im vergangenen Ausnahmejahr keine Auszeichnungen vornehmen konnte, wurden im Jubiläumsjahr wieder die Preisträger ermittelt. Berliner Meisterkoch 2021 ist Michael Schulz aus dem Restaurant „Irma la Douce“. Arne Anker vom „BRIKS“ avancierte zum „Aufsteiger des Jahres“. Zur „Berliner Gastgeberin 2021“ wurde Katharina Bambach aus dem Lokal „Eins44“ gekürt. „Berliner Szenerestaurant“ wurde die „KINK Bar & Restaurant, „Berliner Kiezmeister“ ist das „Du Bonheur“ in Mitte. In der Kategorie „Gastronomischer Innovator 2021“ ermittelte die Jury drei Preisträger, darunter die Berlin Food Week. Die „Berliner Barkultur“ wurde zum ersten Mal ausgelobt und ging an die „Green Door Bar“ (Bericht folgt). 


Hotel de Rome eröffnet zweite

Dachterrasse

BERLIN. Das Luxushotel in bester Lage hat seine beliebte Rooftop Terrasse um 80 Quadratmeter erweitert. Die Hedwig Terrace befindet sich auf der 5. Etage und bietet mit ihrem Lounge-Charakter mehr Privatsphäre und einen Ausblick auf Berliner Dom, Hedwigs Kathedrale, Staatsoper und Rotes Rathaus. In Kooperation mit Starkoch Steffen Henssler werden hier einzigartige Sushi- und Sashimi-Spezialitäten angeboten. Das Bar-Team verwöhnt mit speziell kreierten Signature Drinks, innovativen Sommer-Cocktails und erlesenen Weinen. Die Event Location steht privaten Anmietern Dienstag bis Samstag von 17 bis 23 Uhr zur Verfügung. 

Foto: Hotel de Rome


Werbekampagne „Berlin loves you!“ – ein voller Erfolg

BERLIN. Die am 7. August von Politik und verschiedenen Wirtschaftsunternehmen organisierte Großveranstaltung auf der Startbahn des ehemaligen Flughafens Tegel hat via Social Media rd. 13 Mio. Nutzer erreicht. 250 Medien aus 21 Ländern informierten über das einzigartige Event in Bild und Text. Durch die Berichterstattung konnte eine Reichweite von weltweit über 200 Mio. Menschen erzielt werden. Beim Berlin Freedom Dinner hatten 3.000 Berliner an 1.1018 speziell angeordneten Tischen getafelt, die aus der Vogelperspektive den 800 Meter langen Schriftzug „Berlin loves you“ formten. Mit diesem Bild setzte die Tourismus- und Messemetropole Berlin ein Zeichen für den Neubeginn. 


 

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Leiharbeitskräfte

Achtung bei Auswirkungen auf Zehn-Prozent-Quorum

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Aus gegebenem Anlass weisen wir da-rauf hin, dass Hotels und Restaurants, die in einem Monat mit Kurzarbeitergeldbezug Leiharbeitskräfte eingesetzt haben, diese in der monatlichen Abrechnung des Kurzarbeitergeldes (Kug) mit angeben müssen. Zwar kann nur der Verleiher Kug für seine Mitarbeiter beantragen. Die Leiharbeitskräfte werden aber als Beschäftigte auch des Entleihers in diesem Monat gezählt – und zwar unabhängig davon, an wie vielen Tagen oder Stunden sie gearbeitet haben.


In Fällen, in denen in einem Abrechnungsmonat mehrere Leiharbeitskräfte jeweils nur kurzfristig arbeiten (z.B. bei einzelnen großen Veranstaltungen), andere Teile der Belegschaft aber noch in Kurzarbeit sind, kann das dazu führen, dass die rechnerische Beschäftigtenzahl des Betriebes kurzfristig stark steigt und so das Mindesterfordernis für Kug von 10 % Beschäftigten in Kurzarbeit unterschritten wird. Es würde dann kein Kug gezahlt bzw. dieses – bei der Angabe fehlerhafter, nicht entdeckter Beschäftigtenzahlen im Antrag – im Rahmen der Abschlussprüfung wieder zurückgefordert. Betriebe müssen diese Konsequenz vorsorglich im Blick behalten und berücksichtigen. Werkvertragskräfte sind übrigens in aller Regel keine Beschäftigten des Einsatzbetriebes; etwas anderes gilt nur, wenn dauerhaft vorhandene Arbeitsplätze über einen längeren Zeitraum hinweg durch Werkvertragskräfte besetzt werden.

Der Einsatz von Leiharbeitskräften während Kurzarbeit muss im übrigen der Arbeitsagentur nicht vorab angekündigt oder gar von dieser genehmigt werden. Schließlich handelt es sich ja nicht um eine Neueinstellung. Um in solchen Fällen allerdings späteren kritischen Nachfragen zuvorzukommen, empfehlen wir insbesondere bei Einsatz von Leiharbeitskräften aufgrund eines punktuell deutlich höheren Arbeitsbedarfs (z.B. bei Veranstaltungen) einen Hinweis vorab und / oder eine entsprechende Zusatzbemerkung beim monatlichen Kurzarbeitsantrag. Denn spätestens bei der Abschlussprüfung wird geprüft, ob der Arbeitsausfall unvermeidlich war – wenn ein Betrieb Arbeitskräfte entleiht, während eigene Mitarbeiter noch in Kurzarbeit waren, kann das Fragen aufwerfen.

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Die Betriebsveranstaltung

Darauf muss geachtet werden… 

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Betriebsveranstaltungen sind eine gute Gelegenheit für Arbeitgeber, ihren Dank und ihre Wertschätzung an die Belegschaft auszudrücken. Für die optimale Gestaltung in Bezug auf das Steuer- und Sozialversicherungsrecht für alle Beteiligten gelten grundsätzlich folgende Kriterien für eine begünstigte Betriebsveranstaltung:


Zuwendungen von Hoteliers oder Gastronomen an ihre Arbeitnehmer sind grundsätzlich kein steuerpflichtiger Arbeitslohn, wenn diese im ganz überwiegend eigenbetrieblichen Interesse getätigt werden. Dieses ist gegeben, wenn der Arbeitgeber anlässlich von üblichen Betriebsveranstaltungen Aufwendungen tätigt, um den Kontakt der Arbeitnehmer untereinander und damit das Betriebsklima zu fördern. Typische Betriebsveranstaltungen sind danach Weihnachtsfeiern, Betriebsausflüge und Geschäftsjubilarfeiern.

Der Charakter der Betriebsveranstaltung setzt voraus, dass die Teilnahme allen Betriebsangehörigen offensteht. Keines-falls darf die Teilnahme auf einen bestimmten Kreis von Arbeitnehmern beschränkt sein. Ausnahmsweise ist es möglich, dass auch diejenigen Veranstaltungen als Betriebsveranstaltungen anerkannt werden, die nur für einen bestimmten Kreis der Arbeitnehmer von Interesse sind. Hierunter fallen insbesondere Treffen von Pensionären oder Weihnachtsfeiern für Arbeitnehmer mit Kindern. Unproblematisch sind auch Betriebsveranstaltungen, die nur von einer bestimmten Organisationseinheit des Betriebs (z. B. eine Filiale oder Abteilung) durchgeführt werden. Allen Arbeitnehmern dieser Organisationseinheit muss aber die Teilnahme offenstehen.


Nicht zu den begünstigten Betriebsveranstaltungen zählen allerdings Arbeitsessen oder Zusammenkünfte anlässlich der Verabschiedung eines Mitarbeiters.


Der Gesetzgeber knüpft die Steuerfreiheit der Zuwendung an die folgenden Abgrenzungsmerkmale. Zum einen sind Betriebsveranstaltungen als üblich anzusehen, wenn nicht mehr als zwei Veranstaltungen jährlich durchgeführt werden. Ab der dritten Veranstaltung besteht Steuerpflicht. Auch mehrtägige Betriebsveranstaltungen sind begünstigt, diese gelten dann als eine Betriebsveranstaltung.


Die Steuerfreiheit der Zuwendung hängt ferner von der Ausgestaltung der einzelnen Veranstaltung ab. Der Freibetrag pro Arbeitnehmer beträgt 110 EUR je Veranstaltung. Bei der Prüfung des Freibetrages sind alle Aufwendungen des Arbeitgebers einschließlich Umsatzsteuer in die Gesamtkosten einzubeziehen. Hierunter fallen insbesondere Aufwendungen für den äußeren Rahmen, die Gewährung von Speisen und Getränken, von Tabakwaren und Süßigkeiten, die Übernahme der Beförderungskosten, die Überlassung von Eintrittskarten für Museen und Sehenswürdigkeiten sowie kulturelle und sportliche Veranstaltungen, die Übernahme von Übernachtungskosten bei mehrtägigen Betriebsveranstaltungen, vom Arbeitgeber gezahlte Trinkgelder und Sachgeschenke.


Etwaige Arbeitnehmerzuzahlungen sind auf die Höhe des im Rahmen der Betriebsveranstaltung zufließenden geldwerten Vorteils anzurechnen.


Die Kosten für Begleitpersonen des Arbeitnehmers (z.B. für den Ehegatten) sind immer dem teilnehmenden Arbeitnehmer zuzurechnen.


In einem jüngsten Urteil des Bundesfinanzhofes vom 29.04.2021 (Az. VI R 31/18) wurde klargestellt, dass es bei der Prüfung der Freibetragsgrenze von 110 EUR pro Arbeitnehmer auf die tatsächlich anwesenden Arbeitnehmer ankommt. Nicht relevant ist die Zahl der ursprünglich angemeldeten Arbeitnehmer. Daher gehen Absagen von Mitarbeitern bei gleichbleibenden Kosten steuerrechtlich zu Lasten der tatsächlich teilnehmenden Mitarbeiter. 


Überschreitet der Gesamtbetrag der Zuwendungen, der rechnerisch auf den Arbeitnehmer entfällt, den Freibetrag von 110 EUR, so ist der übersteigende Betrag dem Lohnsteuerabzug zu unterwerfen. Der Arbeitgeber kann in diesem Fall von der Möglichkeit der sogenannten Pauschalierung Gebrauch machen. Der Pauschsteuersatz beträgt dann 25%.


Zu beachten ist weiterhin, dass Geldgeschenke anlässlich einer Betriebsveranstaltung immer lohnsteuerpflichtig sind, auch wenn ihr Wert gering ist.

Die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Zuwendungen an Arbeitnehmer in Zusammenhang mit Betriebsveranstaltungen richtet sich nach der lohnsteuerlichen Beurteilung. Bei Lohnsteuerfreiheit ist daher auch immer die Sozialversicherungsfreiheit gegeben. Liegen insgesamt lohnsteuerpflichtige Zuwendungen vor und macht der Arbeitgeber von der Möglichkeit der so genannten Pauschalbesteuerung Gebrauch, sind ebenfalls keine Sozialversicherungsbeiträge abzuführen.


Abschließend ist zu empfehlen, dass immer eine Liste mit den teilnehmenden Personen je Betriebsveranstaltung zu erstellen ist und diese als Beleg zum Lohnkonto genommen wird. So lässt sich bei späteren Lohnsteuer-Außenprüfungen die Teilnehmeranzahl nachweisen.


Dipl.-Kaufmann

Norbert Klamt

(Geschäftsführer,

Wirtschaftsprüfer,

Steuerberater)

COMMERZIAL TREUHAND

Gesellschaft mit

beschränkter Haftung

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Friedrichstraße 94, 10117 Berlin

Telefon 030 / 5229250

www.ct-gruppe.de

ct-berlin@ct-gruppe.de

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Sicherheit durch Fiebermessen

Hotel Lüttje Burg installiert neue Technik an der Rezeption und im Restaurant

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Am 17. Mai 2021 konnte die Gastronomie/Hotellerie wieder unter erschwerten Bedingungen öffnen. Die innovative Familie Tedsen hat im Hotel Lüttje Burg in Lütjenburg moderne Technik für Corona-Prävention aufgerüstet: Eine Wärmebildkamera mit Scanner testet die Gäste.


„Zutrittsterminal“ heißt das Gerät der Firma Dahua, einem Unternehmen aus China. Ein Blick ins Gerät und sofort zeigt es die Körpertemperatur an und ob eine Maske korrekt sitzt. Wenn nicht, dann meldet sich das Gerät: „Setzen Sie bitte eine Maske auf“.

Installiert wurde das Gerät durch die Firma ISA - Informations-, Schloss-und Alarmtechnik GmbH aus Kiel. Ingo Baasch, Technischer Leiter, zeigt, wie schnell und unkompliziert die Installation ist.

„Wir werden nun unsere Gäste bitten, sich mit dem Gerät zu testen“, sagt Inhaberin Angelique Tedsen. Das neue Terminal ist für Familie Tedsen eine gute Absicherung. Das gelte auch für das Personal, das noch nicht geimpft sei.

Entscheidend ist doch zu erkennen, ob ein Gast coronafrei ist. Die Fiebererkennung ist eine optimale Prüfung. Ist die Temperatur erhöht, folgt ein Corona-Schnelltest. Fällt auch der positiv aus, folgt ein PCR-Test in geeigneten Praxen oder Teststationen. Zeigt auch der eine Infektion an, geht es für den Urlauber zurück in die Heimat, oder in Quarantäne in der Lüttje Burg. Das gilt für diejenigen, die nicht mit eigenem Auto anreisen.


„Ca. 1.100 Euro kostet die Technik“, sagt Ingo Baasch von der Firma Informations- Schloss- und Alarmtechnik in Kiel. Dass die Technik zuverlässig funktioniert, zeigt sich in Bremerhaven. Dort lässt eine Firma für Tiefkühlkost die 200 Mitarbeiter pro Schicht auf diese Weise auf Krankheitssymptome testen. Zu ihren Kunden zählen weitere Restaurant- und Hotelbetriebe. Aber der Scanner kann noch mehr. Raumüberwachung, Gesichtserkennung, Zutrittskontrolle und eine Verbindung zur Luca App ist in Planung.


„Unser Partner Dahua hat eine videotechnische, mobil einsetzbare Lösung zur automatisierten Temperaturerkennung geschaffen, mit der bei 3 Personen pro Sekunde die Körpertemperatur aus 3 Metern Entfernung festgestellt werden kann. Das System arbeitet dabei mit einem Messwertfehler von nur +/- 0,3 °C genauso präzise, wie es in den ASTM-Vorgaben für Fieberthermometer gefordert wird“, sagt ISA Geschäftsführer Sven

Freickmann.

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Happy Birthday, Hotel Neptun

Das legendäre 5-Sterne-Hotel am Ostseestrand wird 50

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Seit einem halben Jahrhundert gehört das Hotel Neptun zu Warnemünde. 64 Meter hoch, direkt am weißen Ostseestrand, grüßt es jeden Gast schon aus der Ferne. In der Corona-Zeit ließ das Haus seine Fenster leuchten – mal als strahlendes Herz, mal als riesige 50 oder lächelnden Smiley. Für Warnemünde ist das Neptun zum Wahrzeichen geworden, wie der Teepott an der Promenade oder der Leuchtturm mit seinem Licht. Und zum Vorzeige-Hotel mit überregionaler Strahlkraft: vom „ersten Haus am Platz“ vor der politischen Wende zum führenden Wellnesshotel mit dem ersten Original-Thalasso-Zentrum Deutschlands. 


Am 4. Juni 1971, vor genau 50 Jahren, öffnete das traditionsreiche Haus seine Türen und begrüßte die ersten Gäste. Die gesamte Mannschaft, vom Pagen bis zum Hoteldirektor, stand herausgeputzt, hochmotiviert und aufgeregt am roten Teppich. Mit großer Leidenschaft, Herz und Verstand wollten die zahlreichen Mitarbeiter vor und hinter den Kulissen Höchstleistungen erbringen, die ausgefallensten Wünsche erfüllen und vor allem: ihre Gäste glücklich machen. „Und das ist bis heute so geblieben“, sagt General Manager Guido Zöllick. 


50 Jahre Hotel Neptun: Das bedeutet für rund 2,2 Millionen Gäste aus 122 Ländern gelebte Gastfreundschaft. Unter ihnen seit jeher Prominente aus Kultur, Wirtschaft und Politik. Hier haben sie gefeiert, gelacht und fürstlich getafelt, sich entspannt, aufs Meer geschaut und wunderschöne Erlebnisse miteinander geteilt. Viele von ihnen kommen immer wieder. Und die Mitarbeiter? Für sie ist das Neptun ihr zweites Zuhause, ihr Lebensinhalt geworden. Sie sind die Seele des Hauses – aufmerksam und dienstbereit, weltoffen, multikulturell und diskret. Sie alle, Gäste und Gastgeber, haben das Gebäude aus Stahl und Beton gemeinsam in ein Juwel verwandelt, weit strahlend und lebhaft funkelnd: Das Neptun ist ein Leuchtfeuer der Gastlichkeit mit einer einzigartigen Atmosphäre, dem ganz besonderen Neptun-Spirit. 


Und der Hotelgeburtstag? „Der wird nun ganz anders als geplant“, erzählt Zöllick: „Sehr gerne hätten wir diesen besonderen Tag mit unseren lieben Gästen, treuen Partnern und langjährigen Kollegen gefeiert. Aufgrund der aktuellen Situation findet er nun im kleinen, persönlichen Kreis statt.“ Doch das Hotel hält für seine Gäste anlässlich des runden Geburtstages auch eine Überraschung bereit: „Für unsere einheimischen Gäste eröffneten wir am 4. Juni das beliebte Restaurant Weineck mit seinen Außenterrassen an der Strandpromenade und unsere beliebte Broilerbar wieder. Ab 11. Juni können wir dann endlich das gesamte Hotel wieder öffnen und Übernachtungsgäste aus ganz Deutschland bei uns begrüßen“, freut sich der Chef. Und bis zum Jahresende wird es weitere Jubiläumsaktionen für die Gäste geben, kündigt er an. „Wir freuen uns auf alles Kommende und die nächsten 50 Jahre Hotel Neptun!“


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„Lauenburg’scher Teller“

Aktion trotz Corona

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Eine kulinarische Reise, die vor 27 Jahren begann, feiert in diesem Jahr einen Rekord: Noch nie haben sich so viele Restaurants am „Lauenburg’schen Teller“ beteiligt, wie in diesem Jahr. 16 Betriebe bieten bis Oktober 17 Interpretationen der heimischen Küche auf ihren Speisekarten an. Mit ihren kreativen Ideen möchten die lauenburgischen Gastronomen ihre Gäste nach der langen Corona-Pause wieder begrüßen und verwöhnen. 

Regionale Zutaten kreativ in Szene gesetzt: das ist die Idee des „Lauenburg’schen Tellers“. Von Ratzeburg bis Lauenburg, vom Sachsenwald bis an den Schaalsee finden sich die Gerichte auf den Speisekarten der teilnehmenden Betriebe. Dabei werden in diesem Jahr viele Wildgerichte angeboten. Die „Schwarzwilder Jägertorte“ oder der „Kleine Keiler“ sind nur zwei Beispiele. Fisch, Lamm, Schwein und Rind stehen natürlich auch zur Wahl und selbst eine vegetarische Version des „Lauenburg’ schen Tellers“ findet sich auf der Karte.

Unter der Federführung der Herzogtum Lauenburg Marketing und Service GmbH (HLMS) haben die Köchinnen und Köche ihre Gerichte mit kreativen Namen zusammengetragen. Günter Schmidt, Geschäftsführer der HLMS, freut sich: „Die Aktion ist der ideale Start der Gastronomie nach der langen Pause. Ich wünsche allen Betrieben zahlreiche Gäste und eine gute Saison. Die Hygiene-Konzepte der Restaurants und die Nutzung der luca-App helfen uns allen, mit der Pandemie bestmöglich umzugehen.“

Auf die Auftaktveranstaltung, eine Leistungsschau der regionalen Küche mit zahlreichen geladenen Gästen, müssen die Köchinnen und Köche leider auch in diesem Jahr wieder verzichten. Umso mehr freuen sie sich auf viele Gäste in ihren Häusern. Die meisten Betriebe finden sich in Lauenburg: Vier Restaurants bieten ihre „Lauenburg’schen Teller“ auf den Speisekarten an. Doch nicht nur an der Elbe, sondern auch im Sachsenwald, am Schaalsee, an den Ratzeburger und Möllner Seen sowie am Elbe-Lübeck-Kanal laden teilnehmende Betriebe zu einer kulinarischen Rundreise durch das schöne Herzogtum Lauenburg ein.


Teilnehmende Betriebe:

Der Seehof, Ratzeburg / Quellenhof, Mölln / Hotel-Restaurant Waldhalle, Mölln / Zur Kutscherscheune, Groß Zecher / Hof Kaiser, Salem / Landgasthof Meincke, Gudow-Kehrsen / Gaststätte Hans Heitmann, Wotersen /       Ohlrogges Greek Food, Büchen / Zum Lindenkrug, Witzeeze / Gasthof Basedau, Lütau /

Hotel Lauenburger Mühle, Lauenburg / Hotel Bellevue, Lauenburg / Zum Alten Schifferhaus, Lauenburg



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Neue Doppelspitze beim DEHOGA Sylt

DEHOGA Versammlung auf der Insel

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Auf der ersten Mitgliederversammlung des Bezirksverbandes DEHOGA Sylt seit Beginn der Pandemie wurden am 05. Mai 2021 unter Einhaltung der strengen behördlichen Auflagen, wie beispielsweise das Vorlegen tagesaktueller Coronatests im Hotel Stadt Hamburg Vorstandswahlen durchgeführt.

„Wir sind sehr froh, dass sich mit Dirk Erdmann ein Fachmann aus der ersten Reihe als Vorsitzender des Bezirksverbandes zur Wahl stellt" führte der aktuell amtierende Vorsitzende Raphael Ipsen in den Tagesordnungspunkt der Vorstandswahlen ein, der zu einem einstimmigen Ergebnis führte: Neben der neuen Ausbildungswartin, Frau Christina Wirsich aus dem Hotel Stadt Hamburg, welche das Team um Jessica Pertgen und Wiebke Müller ergänzt, wechselt Claas-Erik Johannsen vom Amt des Vorsitzenden in die Position des Schatzmeisters. Um für die aktuellen, aber auch künftig anstehenden Herausforderungen der Sylter Hotellerie bestens aufgestellt zu sein, wird die Fachgruppe Hotels ebenfalls durch eine Doppelspitze vertreten. Christian Siegling (Direktor, Severin*s Resort & Spa) wurde dazu neu in den Vorstand gewählt, während Martin Bendler, (Operations Manager, Dorint Strandresort & Spa) in der bereits ausgeübten Funktion des

Fachgruppensprechers bestätigt wurde.

Raphael Ipsen stellte sich als 2. Vorsitzender zur Wiederwahl und wurde im Amt bestätigt.

Als neuer erster Vorsitzender wurde der Kampener Hotelier Dirk Erdmann gewählt, der mit seiner Familie das Hotel Rungholt an der Kurhausstraße betreibt. Damit übergibt Claas-Erik Johannsen vom Benen-Diken-Hof in Keitum nun auch offiziell sein Amt als Vorsitzender, welches er aus gesundheitlichen Gründen seit November 2019 interimsmäßig vom zweiten Vorsitzenden Raphael Ipsen ausführen ließ.

Besonders im Hinblick auf die turbulenten Zeiten aufgrund der COVID-19 Thematik, keine leichte

Aufgabe, die weit über das ansonsten gewohnte Tagesgeschäft hinausging.

„Ich bin froh, dass ich mich auf viele unserer DEHOGA Mitglieder und darunter vor allem auch auf Dirk Erdmann verlassen konnte, der mir ebenso geholfen hat unseren Verband zu vertreten. Insbesondere stärkte mir Claas-Erik Johannsen nach Kräften den Rücken." bedankt sich Ipsen für die kollegiale Zusammenarbeit.

„Ich war nicht darauf aus, in der ersten Reihe zu stehen und konnte mich bis Ende 2019 im

Hintergrund für die Belange der Sylter Hotel- und Gaststättenlandschaft engagieren. Doch die Ereignisse machten es dringend erforderlich, dass Sylt sich Gehör verschafft" so Ipsen weiter, der auch in der kommenden Legislaturperiode als zweiter Vorsitzender fungiert.

Wenn man irgendetwas Gutes an den letzten Monaten finden möchte, in denen wir uns alle gemeinsam mit der Pandemie auseinandersetzen mussten, so ist es der Zusammenhalt, der sich branchen - und sogar regionsübergreifend geformt hat. „Noch nie standen wir als DEHOGA Sylt in einem solch engen Kontakt und konstruktiven Austausch mit Touristikern und den Gemeinden wie jetzt, wofür ich mich ausdrücklich bedanken möchte. Noch mehr freut es mich, dass wir einen Schulterschluss der Nordseeinseln vollbracht haben. So haben sich Sylt, Föhr, Amrum und Helgoland stark positioniert, abgestimmt gehandelt und mit einer Stimme gesprochen, die uns als touristischen Motor des Landes die Wahrnehmung verschafft hat, die uns gebührt" blickt Ipsen auf die jüngste Vergangenheit zurück.

"Die Zukunft des DEHOGA Sylt liegt mir sehr am Herzen. Gemeinsam müssen wir die Zukunft unseres Verbandes neu strukturieren. Dies möchte ich - wenn es wieder möglich ist - mit dem Vorstand und weiteren Mitgliedern in einem Workshop gemeinsam erarbeiten! Ideen dazu habe ich, möchte jedoch neue Strukturen auf einer breiten Basis schaffen." so der frisch ins Amt gewählte Vorsitzende Dirk Erdmann.

„Ich freue mich, zusammen mit Dirk Erdmann als 1. Vorsitzenden eine neue Doppelspitze bilden zu können und wir zukünftig zusammen ein Gesicht des DEHOGA Sylt abbilden, welches jetzt wieder mit Erfahrungen aus erster Hand und Entwicklungen aus dem direkten Tagesgeschäft agieren kann." schließt Ipsen ab.

 

 

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Überbrückungshilfe III verlängert

bis 30.09.2021

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Mit den Überbrückungshilfen stellt die Bundesregierung umfassende Unterstützung für betroffene Unternehmen in der Corona-Pandemie bereit. Das zentrale Programm wurde nun als Überbrückungshilfe III Plus bis Ende September 2021 verlängert und nochmals deutlich erweitert. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Auch die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird als Neustarthilfe Plus weitergeführt

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Neustartprämie für Mitarbeiter

Billigkeitsleistung des Landes Mecklenburg-Vorpommern

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Die maximale Höhe der Billigkeitsleistung beträgt 700,00 EUR. Letzter möglicher Wiederkehrmonat ist der Juli 2021. Anträge können bis zum 31.10.2021 rückwirkend für bereits abgelaufene Unterstützungsmonate bei der GSA – Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH - gestellt werden.

Beschlossen wurde die sogenannte ´Neustart-Prämie´ durch das Land Mecklenburg-Vorpommern. Sie gilt für Beschäftigte nach Kurzarbeit. Die Prämien können Unternehmen beantragen, wenn sie ihren Beschäftigten Sonderzahlungen gewähren, die zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Krise ausgesetzt sind. Mitarbeiter der betroffenen Unternehmen müssen in besonderem Umfang von Kurzarbeit betroffen sein. Sie müssen weiterhin mindestens einen Kalendermonat lang wieder im Unternehmen beschäftigt sein. Die Voraussetzung für die Sonderzahlung liegt vor, wenn die individuelle coronabedingte Kurzarbeit in mindestens zwei aufeinanderfolgenden Kalendermonaten mindestens 50 Prozent betrug. Die Höhe der Neustart-Prämie richtet sich nach der Dauer der mindestens 50-prozentigen Kurzarbeit. Die Förderung kann für maximal fünf Unterstützungsmonate maximal 700 Euro je sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigtem betragen. Für den ersten Kalendermonat mit 50 Prozent Kurzarbeit oder mehr gibt es keinen Zuschuss. Für den zweiten und dritten Kalendermonat der Kurzarbeit von mindestens 50 Prozent beträgt der Zuschuss je 200 Euro, für den vierten, fünften und sechsten Kalendermonat je 100 Euro.

Das Unternehmen muss mit der Finanzierung in Vorleistung gehen und kann sich anschließend das Geld bei der GSA zurückholen. Der Bonus, der steuer- und sozialversicherungsfrei ist, wird dann vom Land Mecklenburg-Vorpommern erstattet.

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Geschenke an Geschäftsfreunde und Arbeitnehmer

Bitte beachten

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Viele Hoteliers und Gastronomen wenden ihren Geschäftsfreunden, Gästen und Mitarbeitern immer mal kleine Geschenke zu. Leider lassen der Gesetzgeber und die Finanzverwaltung die Aufwendungen für derartige Geschenke nicht vollumfänglich beim Betriebsausgabenabzug zu und haben enge Regelungen bei der steuerlichen Gewinnminderung aufgestellt.


Bei Sachgeschenken gibt es einige steuerrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten. Geldgeschenke hingegen sind immer in vollem Umfang steuerpflichtig.


Grundsätzlich ist zu unterscheiden, ob das Geschenk einem Geschäftsfreund oder Gast zugewendet wird, oder ob es sich um ein Geschenk für Mitarbeiter handelt.


Werden Sachgeschenke an Mitarbeiter verteilt, kommt die monatliche Sachbezugsfreigrenze von 44 EUR (Ausblick ab 2022: Anhebung der Freigrenze auf 50 EUR) in Betracht. Bei Einhaltung der Grenze sind die Sachgeschenke steuer- und sozialversicherungsfrei.

Für Gutscheine mit Geldbetrag ist die Anwendung der Sachbezugsfreigrenze in Höhe von 44 EUR grundsätzlich möglich. Unter die Begünstigung fallen auch sogenannte Geldkarten, die die Möglichkeit bieten, Waren über verschiedene Vertragspartner zu kaufen. Die Karten dürfen aber ausschließlich zum Bezug von Waren und Dienstleistungen berechtigen, wobei die Einlösungsmöglichkeiten auch begrenzt sein sollten. Eine Barauszahlung muss unbedingt ausgeschlossen sein.


Bei betrieblich veranlassten Geschenken mit einem Wert bis zu 35 EUR (netto) an Geschäftsfreunde oder treue Gäste ist der Betriebsausgabenabzug zugelassen. Zu beachten ist, dass die Wertgrenze pro Empfänger gilt und ein Jahresbetrag ist. Die betriebliche Veranlassung ist immer dann gegeben, wenn der Schenker beabsichtigt, Geschäftsbeziehungen zu der beschenkten Person anzuknüpfen, diese zu sichern oder zu verbessern. Bekommt ein Geschäftsfreund innerhalb eines Jahres Geschenke für mehr als 35 EUR (netto), sind alle Geschenke nicht als Betriebsausgaben abzugsfähig. Die Empfänger der Geschenke müssen zwingend benannt werden. Aufwendungen für Geschenke an Personen, die nicht Arbeitnehmer des Schenkers sind, müssen zudem einzeln und getrennt von den übrigen Betriebsausgaben aufgezeichnet werden. Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn die Aufwendungen im Rahmen der Buchführung auf einem gesonderten Konto fortlaufend und zeitnah erfasst werden. Bei Nichtbeachtung dieser Aufzeichnungspflicht sind die Geschenkaufwendungen selbst dann vom Betriebsausgabenabzug ausgeschlossen, wenn die Wertgrenzen von 35 EUR (netto) je Empfänger und Jahr eingehalten werden.

Betrieblich veranlasste Geschenke sind beim Beschenkten grundsätzlich als Betriebseinnahme zu besteuern. Dieses gilt selbst dann, wenn der Schenker die Kosten für das Geschenk nicht als Betriebsausgabe geltend machen kann, weil zum Beispiel die Wertgrenze von 35 EUR (netto) überschritten wurde.


Da der Schenker im Regelfall nicht möchte, dass der beschenkte Geschäftsfreund für sein Geschenk Steuern zahlen muss, gibt es die Möglichkeit der Übernahme einer pauschalen Steuer in Höhe von 30%. Diese ist ebenfalls als Betriebsausgabe abziehbar, wenn das eigentliche Geschenk nicht vom Betriebsausgabenabzug ausgeschlossen ist.

Ein Betriebsausgabenabzug kommt laut Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (Urteil vom 30.03.2017, IV R 13/14) nicht in Betracht, wenn der Wert des Geschenks selbst oder zusammen mit der übernommenen Pauschalsteuer den Betrag von 35 EUR übersteigt. Die Finanzverwaltung hält bisher aber ausdrücklich an ihrer Vereinfachungsregel fest, wonach gilt: Übersteigt der Geschenkewert nicht die 35 EUR-Grenze, bleibt der Betriebsausgabenabzug auch dann erhalten, wenn diese Grenze zusammen mit der Pauschalsteuer überschritten wird.


Der Schenker muss weiterhin den Beschenkten mit einer Zuwendungsbestätigung schriftlich darüber informieren, dass er die pauschale Steuer entrichtet hat. Von der pauschalen Besteuerung ausgeschlossen sind aber Geschenke an Privatpersonen sowie an ausländische Geschäftsfreunde, die in Deutschland keine steuerpflichtigen Einkünfte haben. Fraglich ist bei letzterer Personengruppe, woher der Hotelier und Gastronom das wissen soll, ohne mit gebotener Diskretion nachzufragen. Ein praktikabler Lösungsweg wird vom Gesetzgeber leider nicht aufgezeigt.


Trotz gegenteiliger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes hält die Finanzverwaltung auch weiterhin an ihrer bisherigen Auffassung fest, wonach sogenannte Streuwerbeartikel im Wert von bis zu 10 EUR brutto (z. B. für Kugelschreiber und Kalender) von der Pauschalierungsvorschrift des § 37b EStG ausgenommen werden.


Aufmerksamkeiten an Arbeitnehmer aus Anlass eines persönlichen Ereignisses (Geburtstag, Hochzeit o. ä.) sind dagegen immer als Betriebsausgabe beim Hotelier und Gastronom abziehbar. Sollen die Geschenke auch lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei beim Arbeitnehmer bleiben, ist darauf zu achten, dass der Wert der Aufmerksamkeit insgesamt 60 EUR brutto je Ereignis nicht übersteigt.   Diese Freigrenze kann für jeden Arbeitnehmer in einem Jahr mehrfach in Anspruch genommen werden. Grundsätzlich können Aufmerksamkeiten an Arbeitnehmer auch als Gutscheine mit Geldbetrag oder Prepaid-Karten ausgegeben werden.


Nicht zum Arbeitslohn beim Arbeitnehmer rechnen ferner Sachzuwendungen bis zu 60 EUR brutto, die im ganz überwiegend betrieblichen Interesse an Mitarbeiter erbracht werden, z. B. bei Päckchen anlässlich einer Betriebsveranstaltung, wenn die Kosten insgesamt (inklusive Aufwendungen für Geschenke) den Freibetrag in Höhe von 110 EUR brutto für bis zu zwei Veranstaltungen pro Jahr nicht übersteigen. Zu beachten ist, dass Betriebsveranstaltungen aufgrund der andauernden Corona-Pandemie auch als virtuelle Veranstaltungen durchgeführt werden können.

Bei Überschreiten des Freibetrages besteht die Möglichkeit der pauschalen Besteuerung mit 25% durch den Arbeitgeber. Es bleibt dann bei der Sozialversicherungsfreiheit.

Dipl.-Wirtschaftsjurist

(FH) Christian Fischer

(Geschäftsführer und

Steuerberater)


COMMERZIAL

TREUHAND

GmbH Wirtschafts-

prüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Am Kabutzenhof 21, 18057 Rostock

Telefon 0381 / 454710

ct-rostock@ct-gruppe.de | www.ct-gruppe.de

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Meldung an GEMA erforderlich

Keine Gebühren!

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Einige Mitglieder standen zuletzt mit der GEMA und von ihr beauftragten Anwälten in Kontakt, da sie nicht auf Mahnungen reagiert haben, die von der GEMA aufgrund nicht bezahlter Vertragsrechnungen betreffend das Jahr 2021 versendet wurden. Auf Nachfrage erklärte die GEMA, dass Betriebe / Musiknutzer bzgl. ihrer für 2021 laufenden Verträge gegenwärtig keine Mahnungen erhalten und keine Einschaltung von Anwälten im Mahnverfahren erfolgt, wenn der GEMA die aktuellen und vergangenen, behördlich veranlassten Schließungszeiten (seit 01.01. 2021) über das GEMA-Online-Portal mitgeteilt wurden.

Das bedeutet: Alle musiknutzenden Betriebe (z.B. in Gastronomie und Hotellerie, Einzelhandelsbetriebe, Fitnessstudios, Spielhallen oder städtische Musiknutzer wie Schwimmbäder  etc.), die im Jahr 2021 aufgrund behördlicher Veranlassung geschlossen hatten oder noch geschlossen haben, sollten der GEMA diese Schließungszeiten umgehend über das GEMA-Online-Portal mitteilen. Sollte der behördliche Lockdown weiter andauern oder nach Öffnungsphasen wieder angeordnet werden, empfiehlt sich eine regelmäßige und aktuelle Meldung der Schließungszeiten gegenüber der GEMA (ca. alle 4 Wochen). Auf diese Weise können GEMA-Mahnungen und streitige Auseinandersetzungen mit der GEMA im Vornherein weitgehend vermieden und eine effiziente, möglichst genaue Abwicklung der Gutschriften bzw. Rücküberweisungen (falls schon gezahlt wurde) gewährleistet werden. Die Meldung der Schließungszeiten muss über die GEMA-Internetseite vorgenommen werden. Dort kann man dann unter „Meine Corona-Schließungszeiten“ die entsprechenden Schließungstage angeben.

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Wenn die Politik uns weiter geschlossen hält

Man muss uns auch adäquat entschädigen!

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Bei durch den DEHOGA MV immer wieder eingeforderten zusätzlichen Entschädigungen für das Gastgewerbe wird die Landesregierung nachhaltig Druck beim Bund aufbauen. 

Gastgewerbliche Betriebe befinden sich im siebenten Schließmonat. Unsere Beschäftigten genauso lang in Kurzarbeit. Eine Reihe von Betriebstypen darf seit über einem Jahr nicht mehr seinem eigentlichen Geschäft nachgehen. Unglaublich, unfassbar! Anstatt nach über einem Jahr Pandemie endlich wieder ins normale Geschäftsleben starten zu können, wird uns, wird unseren Belegschaften eine mittlerweile bis mindestens zum 22. Mai andauernde Verlängerung des für uns schon seit dem 2. November fortwährenden harten Lockdown zugemutet. Unverständnis, Wut und Hoffnungslosigkeit nehmen immer mehr Raum ein.


Die derzeitige Entwicklung der Infektionszahlen und die zunehmende Belastung der Krankenhäuser zwingen die Regierung zum Handeln. Mit Blick auf die für uns so elementar wichtige touristische Sommersaison ist ein konsequentes Vorgehen auch zwingend. Wenn es nicht gelingt, die Zahlen bis in den Juni in den Griff zu kriegen, kann das Tourismusland MV dicht machen, dann geht im Gastgewerbe das Licht aus. Das kann niemand wirklich wollen. Für die Zeit des Lockdown erwarten wir, dass die Landesregierung alle Kraft in die Impfkampagne lenkt. 

Von allen anderen Bürgerinnen und Bürgern erwarten wir ein konsequentes Einhalten der Auflagen. Ziel muss ein schnelles Absenken der Inzidenzzahl sein. Dies gelingt nur, wenn alle mitziehen. Wir haben uns von daher erfolgreich dafür eingesetzt, dass in der aktuellen Situation die Salatbuffets im Lebensmitteleinzelhandel nicht mehr angeboten werden dürfen. Es kann nicht sein, dass bei uns alles verboten wird und in anderen Branchen der Löffel am Salatbuffet lustig von einer Hand in die andere wandert. Hier darf nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.


Am Ende muss gesamtgesellschaftlich alles dafür getan werden, dass nach dieser Phase alle geschlossenen Branchen – damit natürlich und vor allem auch wir – verbindliche Öffnungsschritte vornehmen können. Damit dann überhaupt noch Betriebe da sind, die öffnen können, müssen die angesprochenen Entschädigungsleistungen erfolgen. Gerade der Bund ist hier gefordert. Die Vorschläge hierzu liegen auf dem Tisch. Für unsere Branche umfassen die auf unseren Forderungen fußenden Vorschläge neben einer außerordentlichen Wirtschaftshilfe in Form einer 75-prozentigen Erstattung des Umsatzes der Monate April, Mai und Juni 2019 insbesondere eine Ausweitung der Erstattungsfähigkeit von ordentlichen Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens von 50 Prozent auf 100 Prozent in der Überbrückungshilfe III und die Anerkennung eines Geschäftsführergehalts bzw. eines kalkulatorischen Unternehmerlohns in Höhe von 2.000 Euro pro Monat als erstattungsfähig in der Überbrückungshilfe III. Der DEHOGA MV bleibt hier für das Gastgewerbe am Ball und ist wie gehabt Teil der Gespräche. 


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